Wärmewende in Preetz: Wo stehen wir?

Im Rahmen des Fahrrad- und Umweltfestes am 7. Juni fand in der Mensa der Wilhelminen-Schule eine Infoveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung in Preetz vor, die von Klimamanager Klaus Cittrich geleitet wurde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Präsentation des von der Stadt beauftragten Beratungsunternehmens OCF Consulting, die die anwesenden Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand der Wärmeplanung informierte.

Die zentrale Botschaft des Beratungsunternehmens ist, dass Nahwärmenetze sich nur in wenigen Bereichen wirtschaftlich realisieren lassen. In den meisten Gebieten müssen dezentrale Lösungen verfolgt werden. Die nähere Betrachtung und der Vergleich von Ansätzen wie Gasbrennwertheizungen, Holzheizungen, Biogasheizungen, Heizungen mit grünem Wasserstoff, Solarthermie und Wärmepumpen ergibt, dass unter Berücksichtigung von Aspekten wie Wirkungsgrad, Verfügbarkeit, rechtlicher Vorgaben und Folgekosten ausschließlich die Wärmepumpe eine sinnvolle dezentrale Lösung darstellt und daher empfohlen wird.

Vorträge verschiedener lokaler „Partner der Wärmewende“ (Firmen und Energieberater) rundeten die Veranstaltung ab.

Einen ausführlichen, von Wolfgang-Dieter Glanz verfassten Bericht mit einer kritischen Stellungnahme aus der Sicht von PANK zu verschiedenen Aspekten der Wärmewende in Preetz können Sie hier lesen.

Die Folien der Beratungsfirma finden Sie hier.

(gb)


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